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Therapeutisches Reiten

Bei uns hat auf dem Pferd jeder 4 gesunde Beine

Das therapeutischen Reiten und Voltigieren auf dem Bleichhof wird unter dem Blickwinkel der Psychomotorik durchgeführt. Die Psychomotorik ist eine ganzheitliche Methode zur Förderung und Entwicklung der Persönlichkeit. Dabei wird die enge Verbindung zwischen Bewegung, Wahrnehmung und allen psychischen Vorgängen zur Gestaltung einer Therapie oder einer einzelnen Psychomotorikstunde zugrunde gelegt. Das bedeutet, durch bestimmte Übungen oder psychomotorische Spiele werden gleich mehrere Fähigkeiten aus dem motorischen, geistigen und psychischen Bereich gefördert. Meist wird mit Einzelstunden begonnen, wenn möglich folgt die Eingliederung in Gruppenstunden. Im Rahmen der Selbsterfahrung können so auch Verhaltensänderungen und tragfähiges Sozialverhalten erlebt werden. Verhaltensauffälligkeiten, geistige und psychische Beeinträchtigungen können in diesem Setting unter Einbeziehung des Pferdes thematisiert werden.

Zielgruppe:

Zu uns kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Unsere Pferde sind unter anderem Partner für Menschen mit Entwicklungsverzögerungen, Down-Syndrom, Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen, Essstörungen, ADHS, Lernbehinderungen und sozialen Auffälligkeiten. Uns interessiert nicht, was jemand nicht kann, sondern was er gerne lernen will und mit dem Pferd erreichen möchte, daher spielen die Diagnosen in unserer Arbeit eine eher untergeordnete Rolle. Auch steht nicht immer der Therapie-Gedanke im Vordergrund, manchmal unterstützen wir auch einfach dabei, durch den Umgang mit dem Pferd ein Hobby zu finden, das oft zum Highlight der Woche wird und das Leben der Betroffenen strukturiert.

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